BATTERY CHARGED

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Neue Power dank PIM 2.0

VON DOMENIK SPIEGELBERG

(Veröffentlicht in Das Produktkulturmagazin Ausgabe 1 2015)

Die Elektrowerkzeuge der Firma C. & E. FEIN GmbH lassen die Herzen von Profis und Heimwerkern höher schlagen. Sie sind unverwüstlich und vermitteln zugleich durch ihr Design und ihre auffällige orange Farbe ein fesselndes Markenerlebnis. Um die digitale Agenda zur Vermarktung seines attraktiven Contents bestmöglich umzusetzen, legt das Unternehmen Wert auf Innovationen im Marketing.

Zugegeben, besonders nett ist die schwäbische Werkzeugmanufaktur zu ihren Innovationen nicht: Die neuen Geräte werden stundenlang gequält, geprüft und in Belastungstests gesteckt, bevor sie in den Handel dürfen. Seit Mai 2014 ist dort nun die neue Generation eines der weltweit erfolgreichsten Elektrowerkzeuge erhältlich – der „FEIN MultiMaster“, das universelle System für Ausbau und Renovierung. Basis seines Erfolgs ist vor allem seine Vielseitigkeit: Kein anderes Multifunktionswerkzeug kann rund 100 unterschiedliche Anwendungen abdecken. In dieser Woche twittert das Unternehmen sogar über den Einsatz in der US-amerikanischen Fernsehserie „Grey’s Anatomy“. 

Kein Wunder, denn das erste oszillierende Elektrowerkzeug der Welt war die Gipssäge von FEIN. Schwäbischer Erfindergeist hat dort eine lange Tradition – seit über 145 Jahren entwickelt und produziert der Premiumhersteller Elektrowerkzeuge für die Bereiche Metall, Ausbau und Automobil. Sie schleifen, sägen, bohren, schrauben und werden täglich im Dauereinsatz verwendet, heute auch mit hochstromfähigen Akkuzellen.

Ein Unternehmen, das an sich selbst höchste Qualitäts- und Leistungsansprüche stellt, stellt diese auch an seine Produktdatenqualität. Die Emotionalität und Leistungsstärke, die an den Customer Touchpoints des Unternehmens in 65 Ländern erlebbar wird, braucht dafür visionäre Technologien. Was nützt das tollste Produkt mit begeisternder Lithium-Ionen-Technologie, wenn es nicht rechtzeitig in den Radar des Kunden tritt? Heute wissen wir, dass es dazu auch im Marketing volle Akkus braucht, die kurzfristigen Stromspitzen standhalten, wie beispielsweise die gleichzeitige Betreuung aller Kommunikationskanäle. Umso mehr verwundert es, dass noch viele Global Player im Mittelstand in der Debatte um neue Investitionen feststecken und dabei wenig Power im Dialog aufkommt, weil es noch immer keine zentrale Datenhaltung gibt. 

Nicht so bei FEIN. Bereits im Jahr 1999 hat das Unternehmen Pioniergeist bewiesen: Wo Wettbewerber über mühsame Handarbeit die Copy-Paste-Strategie sorgsam in den Prozessen verankerten, publizierte das Unternehmen sein Arbeitsmittel für den Fachhandel – den Katalog – schon datenbankgestützt. Und spätestens mit der Einführung eines PIM-Systems im Jahr 2004 war eine zentrale Produkt- und Medienhaltung nicht mehr wegzudenken. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Katalog bereits in 24 Sprachen produziert.

Heute, über zehn Jahre später, signalisiert die CeBIT, weltweit größte Messe für Informationstechnik, dass Wirtschaft, Handel und Politik einem grundlegenden Wandel unterzogen werden, dessen Agenda die digitale Transformation ist. Dieser wird unter den Schlagwörtern Big Data und Industrie 4.0 heftig diskutiert. In seinen Wirkungskreis fallen auch die wachsenden Märkte für Marketinglösungen, die weiter im Aufwind sind. Jedes noch so fortschrittliche Marketing ist dem schnellen Hinzukommen neuer digitaler Kanäle ausgesetzt – bei gleichzeitigen Budgetkürzungen. In der Realität vieler Unternehmen bleiben PIM-Lösungen jedoch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Entweder weil ihr Potenzial auf Kundenseite nicht ausgeschöpft wird und echtes Multichannel nur eine schöne Ideologie bleibt, oder weil sie Architekturen vermissen lassen, welche die Herausforderungen der Zukunft meistern können.

Der Top-Performer FEIN hingegen hat die digitale Entwicklung als Chance genutzt und sich 2015 einer neuen PIM-Generation verschrieben. Sie besteht aus einer ganzheitlichen Lösungsfamilie, die ein hohes Maß an operativen Marketingaufgaben automatisiert übernehmen kann. Wie der MultiMaster ersetzt sie einzelne, bestehende Werkzeuge durch ein zentrales und gibt der Marketing-Performance durch die Auflösung von Inselwelten einen letzten finalen Schliff. Alle Module sind nahtlos integriert und arbeiten perfekt zusammen. Der Rohrbacher Technologieführer Contentserv liefert dafür die passende Infrastruktur. Diese besteht aus einem PIM-System für komplexe Produktdatenhaltung, einem Media-Asset-Management zur Verarbeitung und Verwaltung von Layout- und Bilddaten sowie zur Steuerung umfangreicher Publishingworkflows, einem Übersetzungsmanagement mit Memory für 32 Sprachen und einer leistungsfähigen Branding-Engine.

„Eine wichtige Rolle kommt darin der Nutzung von Daten durch unsere Landesgesellschaften zu. Ziel ist es, den Tochtergesellschaften und Vertretungen den Zugriff auf die zentralen Daten zu geben und diese aktiv einzubinden, wie beispielsweise in Korrekturprozesse für Print“, kommentiert Oliver Endreß, Spezialist für das Thema Product Information Management im Marketing-Team von FEIN. Durch ein webbasiertes System können diese nun endlich angebunden werden.

Ein wesentlicher weiterer Vorzug der neuen Generation liegt in der Eigenschaft, neue Module anbinden zu können, die sich parallel zur Entstehung von Trends entwickeln. Immer mehr Systeme glänzen durch die hohe Integrationsfähigkeit neuer Innova-tionsbereiche. Ein Blick auf die Roadmaps in den Entwicklungsabteilungen von Marketing-Software adressiert wichtige ROI-Treiber. Dazu gehören zum Beispiel E-Commerce, Reporting, Campaign-Management, Newsletter-Manager, Financial Functionality oder Micro-Targeting. Auch liegen erhebliche Potenziale im Dialog über soziale Netzwerke sowie in der Nutzung von Content in abteilungsübergreifenden Zusammenhängen. Die Integrationsfähigkeit von neuen Themen, Menschen und Prozessen ist zunehmend elementar geworden, das unterstreicht auch Gartner, weltweit größtes Marktforschungsinstitut für Informationstechnologie.

Weiter charakterisiert das NextGeneration-PIM die einfache Produktion von Werbemitteln. Bei FEIN können damit einerseits Daten in Echtzeit in Ersatzteilkataloge und Online-Portale fließen und Preislisten per Knopfdruck aktualisiert werden. Zum anderen soll die Erstellung von einfachen Werbemitteln wie Flyern und Broschüren durch das System gefördert werden. Dabei gilt: Eine Marke wie FEIN beansprucht einen immer individuelleren Kundendialog, authentischer und empathischer als klassisches Broadcasting. Mit massiven Qualitäts- und Kostenvorteilen bei jeder Publikation ist man auf die neue Ära der Superpersonalisierung vorbereitet, wodurch es erleichtert wird, Inhalte immer wieder neu zu kombinieren und in Szene zu setzen. Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit zur sorgfältigen Anpassung der Technologie an die Unternehmenszwecke. Alleine die Neuorganisation von Datenstrukturen kann dabei im Zuge einer Migration den dreifachen Erfolg einbringen (in Verbindung mit einer vorausgehenden Optimierung von betrieblichen Prozessen).

Am Ende gehen viele Unternehmen in Datenbergen auf Schatzsuche, heißt es im diesjährigen CeBIT-Messe-Report. Kein Marketing mehr ohne IT, weil uns klar ist, dass Daten Wissen bedeuten. Und Wissen ist eine der wesentlichen Komponenten für den Geschäftserfolg. Heute fließen laut artegig AG schon in jedem zehnten Unternehmen mehr als die Hälfte des Marketingbudgets in IT-Lösungen. Eine noch zögerliche, aber absolut notwendige Entwicklung, wie wir finden.

Moderne State-of-the-Art-Technologien und -Schnittstellen versetzen den Elektrowerkzeug-Hersteller FEIN nun in die Lage, die Herausforderungen für das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ und damit das Thema Digitalisierung auf der Forschungsagenda effizient zu meistern. Strategische und technologische Vorteile können erschlossen werden. Die Batterien der notwendigen Werkzeuge sind damit geladen und bereit für einen zukunftsweisenden Kundendialog.

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Picture credits © istock.com/mattjeacock


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